Landesforschungspreis 2018 verliehen

Professor Dr. Bernhard Schölkopf vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen und Stuttgart sowie Prof. Dr. Andreas Trumpp vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Stammzellinstitut HI-STEM in Heidelberg haben am 10.12. 2018 den Landesforschungspreis Baden-Württemberg erhalten. Die Auszeichnung für Spitzenleistungen in der Grundlagenforschung und der Angewandten Forschung ist mit je 100.000 Euro dotiert.

Seit 1989 vergibt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den mit 200.000 Euro dotierten Landesforschungspreis für herausragende Leistungen von Forscherinnen und Forschern. Der Preis ist geteilt in einen Preis für Grundlagenforschung und einen Preis für angewandte Forschung. Jeweils 100.000 Euro können an eine Person oder an mehrere Forscherinnen und Forscher vergeben werden.

Mit dem Preis sollen herausragende Leistungen von Forscherinnen und Forschern an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg ausgezeichnet werden. Das Preisgeld ist für die weitere wissenschaftliche Arbeit der Preisträgerinnen und Preisträger bestimmt.

Bei der Förderung geht es nicht um die Würdigung des Lebenswerks, sondern um die Anerkennung von - auch im internationalen Rahmen - herausragenden Forschungsarbeiten einer Wissenschaftlerin oder eines Wissenschaftlers ohne Rücksicht auf die jeweilige Fachdisziplin. Entscheidungskriterien sind allein Qualität und Exzellenz der Forschungsleistung. Akademiepräsident Prof. Dr. Thomas W. Holstein übernahm dieses Jahr den Vorsitz der Jury.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.