Globales Netzwerk der Uni Hohenheim geht in Verlängerung: 230.000 € für weitere Internationalisierung

Forschungsaufenthalte für Nachwuchswissenschaftler, internationale Konferenzen, Summer Schools für Studierende: Fünf renommierte Partner-Universitäten in den USA, China, Belgien, Frankreich und Italien sind über das thematische Netzwerk Innovation, Entrepreneurship und Finanzierung (INEF) seit 2015 eng mit der Universität Hohenheim in Stuttgart verbunden. Ein Erfolgsmodell, das nun in die Verlängerung geht: Für eine zweite Förderphase von 2019-2020 unter der Federführung der Universität Hohenheim stellt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) weitere 230.000 € zur Verfügung.

Postdocs, Doktoranden und Studierende profitieren

Profitieren können von INEF insbesondere Hohenheimer Nachwuchswissenschaftler, die zum Themenbereich des Netzwerks arbeiten. Neben längeren Forschungsaufenthalten an den fünf Partneruniversitäten können unter anderem auch Konferenzteilnahmen in den USA, China, Belgien, Frankreich und Italien über das Netzwerk finanziert werden.

Starthilfe für internationale Kooperationen

„Ein anderes akademisches System kennenzulernen war für mich eine tolle Inspiration“, berichtet Dr. Elisabeth Berger. Die akademische Rätin am Lehrstuhl für Unternehmensgründungen und Unternehmertum war die erste Hohenheimer Wissenschaftlerin, die über das INEF-Netzwerk einen 6-wöchigen Forschungsaufenthalt an der Texas A&M University (USA) absolviert hat.

„Obwohl das INEF-Netzwerk damals gerade erst im Entstehen war, hat sich für mich eine sehr wertvolle Kooperation mit einem damaligen Assistenzprofessor ergeben, der im Folgejahr dann auch als Fellow an die Universität Hohenheim kam. Weitere INEF-geförderte Konferenz-Teilnahmen in den USA haben es mir ermöglicht, den Kontakt bis heute zu pflegen. Aus unserer Zusammenarbeit als Co-Autoren ist aktuell das zweite Paper entstanden: Ein spannender und wissenschaftlich bisher weniger bearbeiteter Vergleich der Biotechnologie-Industrie in den USA und Deutschland“, berichtet Dr. Berger.

Foto: Universität Hohenheim