Forschung an Universitäten

Unter den mehr als 70 Hochschulen in Baden-Württemberg bilden die neun Universitäten die wichtigste Säule der Hochschulforschung – geforscht wird hier auf nahezu allen Gebieten:

  • Ingenieurwissenschaften
  • Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften
  • Lebenswissenschaften

In Forschungsrankings belegen die Landesuniversitäten regelmäßig führende Plätze. Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder wurden allein drei baden-württembergische Universitäten ausgezeichnet – von bundesweit insgesamt elf.

Universität Freiburg 

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist eine der ältesten und renommiertesten Universitäten Deutschlands. In der Forschung spielen die zahlreichen wissenschaftlichen Zentren eine wichtige Rolle. Es gibt sie unter anderem in den Neurowissenschaften, den Materialwissenschaften, in der Medizin oder der Rechtswissenschaft.

Universität Heidelberg 

Die Universität Heidelberg ist die älteste Universität Deutschlands und eine der forschungsstärksten in Europa. Auf der Basis ihres breiten Forschungsspektrums bilden die vier interdisziplinären Forschungsfelder „Molekular- und zellbiologische Grundlagen des Lebens“, „Struktur- und Musterbildung in der materiellen Welt“, „Kulturelle Dynamik in globalisierten Welten“ sowie „Selbstregulation und Regulation: Individuen und
Organisationen“ den Kern der Heidelberger Forschungsstrategie. Ein besonderes Anliegen der Universität Heidelberg ist es, hervorragende Einzeldisziplinen weiterzuentwickeln, den Dialog über traditionelle Fächergrenzen hinweg zu fördern und ihre Forschungsergebnisse für Gesellschaft und Wirtschaft nutzbar zu machen. 

Universität Hohenheim 

Die Universität Hohenheim verfolgt fakultätsübergreifende Forschung in den Bereichen Bioökonomie, Globale Ernährungssicherung und Ökosysteme sowie Gesundheitswissenschaften. Zentrale Einrichtungen für wissenschaftlichen Service, Landesanstalten und Versuchslabore sichern praxisnahe kooperative und übergreifende Forschung. 

Karlsruher Institut für Technologie 

Das KIT ist Deutschlands älteste technische Hochschule und die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft. Sie entstand aus dem Zusammenschluss der Universität und des Forschungszentrums Karlsruhe. Kompetenzbereiche der Forschung sind die gesellschaftlichen Bedarfsfelder Energie, Mobilität, Information, Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik, Klima und Umwelt, Mensch und Technik sowie Materialien, Strukturen, Funktionen. 

Universität Konstanz 

Wissenschaft wird an der Universität Konstanz disziplinübergreifend gedacht. Profilbereiche der Forschung sind die Kultur- und Entscheidungswissenschaften, Chemische Biologie und Ökologie sowie molekulare Nano- und Materialwissenschaften. Die junge Reformuniversität wurde für ihre gendergerechten und familienfreundlichen Strukturen ausgezeichnet und fördert aktiv junge Wissenschaftskarrieren.  

Universität Mannheim 

In den Kernbereichen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie Sozialwissenschaften gehört die Universität Mannheim zu Deutschlands besten Forschungszentren. Ihre Angebote werden seit Jahren mit Spitzenrankings versehen.

Universität Stuttgart 

Die Universität Stuttgart genießt ihre herausragende Stellung als international anerkannte Forschungsstätte durch ein interdisziplinäres Profil mit Schwerpunkten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Forschungsfelder sind u. a. die Bereiche Modellierung und Simulationstechnologie, Neue Materialien, komplexe Systeme und Kommunikation, Technologiekonzepte, Energieversorgung und Umwelt, Mobilität, Produkt- und Produktionsgestaltung sowie die Gestaltung und Technologie nachhaltiger Lebensräume. 

Universität Tübingen 

Die Universität Tübingen steht für eine über 500-jährige Tradition der Forschung in den Geistes-, Sozial-, Naturund Lebenswissenschaften. Zahlreiche Sonderforschungsbereiche und fünf Graduiertenkollegs sind an der Universität Tübingen angesiedelt. Besondere Forschungsschwerpunkte liegen u. a. in den Bereichen Integrative Neurowissenschaften, Translationale Immunologie und Krebsforschung, Geo- und Umweltforschung, Astro-, Elementarteilchen- und Quantenphysik, Bildung und Medien. 

Universität Ulm 

Die Forschungsstärke der Universität Ulm resultiert aus enger interdisziplinärer Zusammenarbeit u. a. in den Bereichen Traumaforschung, Alternsforschung, Quantenwissenschaft, Energiespeicherung, Mensch-Maschine- Interaktion sowie Finanzdienstleistungen. 

Baden-Württemberg International

Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Strasse 19
D-70174 Stuttgart
Telefon: (++49) 711 / 2 27 87 - 30
Fax: (++49) 711 / 2 27 87 - 72