Zwei Forscher aus Südwesten erhalten Leibniz-Preis

Zwei Wissenschaftler aus Baden-Württemberg erhalten im kommenden Jahr die mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preise der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Insgesamt werden zehn Forscher ausgezeichnet. Die 44 Jahre alte Physikerin Britta Nestler vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erhalte den Preis für ihre Forschungsarbeiten in der computergestützten Materialforschung und zur Entwicklung neuer Materialmodelle. Sie habe herausragende grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse erzielt, die auch große praktische Relevanz hätten. Ihre Simulationsrechnungen helfen den Angaben zufolge etwa bei der Vorhersage der Rissausbreitung in Werkstoffen wie Bremsscheiben und ermöglichen so, deren Lebensdauer zu verlängern.
Der 47 Jahre alte Chemiker Joachim Spatz von der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg wird nach Angaben der DFG für seine herausragenden Forschungen an der Grenze von Materialwissenschaft und Zellbiophysik ausgezeichnet. Spatz ist auch Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart. Bei seinen Forschungen gehe es um die Haftung und Bindung von Zellen aneinander und auf Oberflächen.

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