Stefanie, 39 Jahre, Stuttgart

Stefanie erhielt eine Förderung im Rahmen des Magarete von Wrangell-Programms, das exzellente Wissenschaftlerinnen auf den Weg zur Professur unterstützt. Lesen Sie im Folgenden mehr zu Stefanies wissenschaftlichem Werdegang.

Wissenschaftlicher Werdegang 

Wie verlief dein wissenschaftlicher Werdegang?

Ausbildung
 
2013 Dr. rer. pol. in Applied Informatics am Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland
2011 Baden-Württemberg Certification for University Didactic am Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland
2006 Diplom in Information Engineering and Management am Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland
1997 Hochschulstudium an der Universität Basel, Schweiz
 
  
Berufserfahrung

seit 2015 Margarete von Wrangell Fellow, Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland
 o    Research on Sustainable Software Systems Engineering
 o    Projektleiterin AVARE: Anwendung zur Verteilung und Auswahlrechtskonformer Datenschutzeinstellungen
 o    Supervising of doctoral students including personal coaching, regular feedback and assessment

2015-2016 Lehrbeauftragte, Universität Stuttgart, Deutschland

seit 2009 Consultant, im Auftrag des Forschungszentrum Informatik FZI, Software Engineering Division, Karlsruhe, Germany.
Consulting in (global) software engineering and business processes.

2014 PostDoc, Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland
Research on Sustainable Software Systems Engineering

2012-2013 Project Manager and Senior Researcher, Software Engineering Research Lab, Blekinge Institute of Technology, Schweden
Research on software product transfer and software process improvement performed in close collaboration with Ericsson. Research results have been adopted by the organizations, and further implementation is planned.

2006-2011 Graduate Research Fellow, Institute of Applied Informatics and Formal Description Methods, Karlsruher Institut für Technologie, Deutschland
Research and teaching activities in business process management and
software engineering.

2006-2011 Consultant – Technical Advisor, Eberth Bau GmbH & Co. KG, Bamberg, Deutschland
Installation, configuration, and maintenance of a computer network.

2009-2011 Lehrbeauftragte, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Ludwigshafen, Deutschland

2005-2006 Research Assistant, University of Karlsruhe, Germany.
Requirements analysis, process modeling

2002-2003 Research Assistant, Forschungszentrum Informatik FZI, Karlsruhe
Evaluation and configuration of content management Systems

2001 Research Assistant, Tsunami Engineering Laboratory, Tohoku University, Sendai, Japan, Disaster
Control Research Center, Graduate School of Engineering.
Development of a webpage about tsunamis, working on numerical simulations

1996 Internship, Robert Bosch GmbH, Bamberg.
Taking and testing sample of water, developing a strategy for sustainable water consumption. 

Rückkehr nach Deutschland 

Warum hast du dich für eine Rückkehr nach Deutschland, insbesondere nach Baden-Württemberg entschieden?

Ich habe mich für eine Rückkehr nach Baden-Württemberg aus mehreren Gründen entschieden, zum einen da die Möglichkeiten im Bereich der Forschungsförderung sehr gut sind, zum anderen da die Universitäten (speziell auch das KIT) einen sehr guten Ruf genießen, und außerdem da ich Land und Leute sehr schätze und hier Familie und meine Freunde leben.

Verlauf der Rückkehr 

Wie ist deine Rückkehr verlaufen, welche Hürden gab es zu meistern?

Es gab natürlich viele Hürden zu meistern, da meine ganze Familie umziehen musste, es ging also um Wohnung, Kita-Platz und Arbeitsstelle und das Alles in geographischer Nähe.

Programme zur Unterstützung der Rückkehr 

Auf welche Programme hast du zur Unterstützung deiner Rückkehr zurückgegriffen?

Ich habe auf keine besonderen Programme oder Unterstützungsmöglichkeiten zurückgegriffen. Allerdings habe ich einen Vertrag über 50% über ein Jahr an meiner Alma Mater bekommen und habe mich dann gleich für das Magarete von Wrangell-Programm beworben, welches exzellente Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur unterstützt. Diese Förderung habe ich dann bekommen (Annahmequote ca. 15%), und das hat mir dann natürlich sehr geholfen und sichert mir eine Stelle über 5 Jahre.

Wissenschaftliche Karriere in Deutschland 

Wie stellst du dir deine wissenschaftliche Karriere in Deutschland vor?

Ich bin gerade dabei meine eigene Forschungsgruppe im Bereich „Sustainable Software Systems Engineering“ weiter auszubauen und meine Habilitation voranzutreiben. Im Moment betreue ich im Rahmen meiner Nachwuchsgruppe einen Doktoranden und zwei Forschungsprojekte. Ich strebe nach meiner Habilitation eine Universitätsprofessur an.

Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm 

Das "Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen" hat das Ziel, exzellente Wissenschaftlerinnen an den Universitäten und Hochschulen des Landes Baden-Württemberg zur Habilitation zu ermutigen und sie dazu materiell in die Lage zu versetzen.

Die Förderung der Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nimmt heute in der Hochschulpolitik des Landes Baden-Württemberg einen hohen Stellenwert ein. Sie zeigt erste Erfolge. So stieg in den letzten Jahren an den Hochschulen Baden-Württembergs der Frauenanteil an den Professuren im Zeitraum von 1999 bis 2013 von 8,4% auf 19% an. Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen versteht sich als ein Baustein, um strukturell bedingte Benachteiligungen von Frauen in der Wissenschaft entgegen zu wirken. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

 

 

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